

...Es sind Protagonisten wie Matthias Grünert und seine Unterstützer vom Kirchenklang e.V., denen wir die Breite und Güte unserer sächsischen Kulturlandschaft verdanken. Nicht in erster Linie wegen der staatlichen Kulturpolitik, sondern weil sich in Sachsen so viele ehrenamtlich für Kultur engagieren, kommen Kunstfreunde in den Genuss außergewöhnlicher Erlebnisse.
Dieses ehrenamtliche Engagement verdient Dank, Anerkennung und vor allem Nachahmung...
Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen
...Die Aufführungsorte wechseln, aber das erfolgsgekrönte Konzept bleibt: Matthias Grünert, der Kantor der wiederaufgebauten Dresdner Frauenkirche, gibt einen anspruchsvollen Orgel-Marathon. Das ist in vielfacher Hinsicht eine Meisterleistung, die ihresgleichen sucht: musikalisch, logistisch und auch konditionell. Mit technischer Perfektion, musikalischem Ausdrucksvermögen und „Beweglichkeit“ setzt Grünert Maßstäbe und sorgt mit seinem Können für volle Kirchenbänke...
Dieter Althaus, ehemaliger Ministerpräsident von Thüringen
Prof. Dr. Roland Wöller, Sächsischer Staatsminister für Kultus
Zusammen mit den engagierten Pfarrerinnen und Pfarrern der beteiligten Kirchgemeinden wird er den Menschen den Gedanken des Aufbruchs und des Neuaufbaus näher bringen, so wie er beim Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche glanzvoll zum Ausdruck kam...
Prof. Dr. Jens Goebel, ehemaliger Thüringer Kultusminister
...OrgelArena - eine Idee ist zur Tradition geworden...
Christoph Kähler, ehemaliger Landesbischof der Ev. Luth. Kirche in Thüringen
Daneben werden viele schöne Gotteshäuser dem Publikum bekannt gemacht, das ist Teil der Strategie der OrgelArena.
Es ist mir eine besonders große Freude und Ehre, Matthias Grünert im Vogtland begrüßen zu dürfen, den Ausnahmeorganist, den erstklassigen Kantor der wiederaufgebauten Dresdner Frauenkirche...
Dr. Tassilo Lenk, Landrat Vogtlandkreis
Marion Philipp, Landrätin des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt
Harald Zanker, Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises
Die Vorgeschichte
Stadtkantor Matthias Grünert, der im Jahre 2000 gleich nach dem Studium seine erste Kantorenstelle in Greiz (Ostthüringen) antrat, brachte das kirchenmusikalische Leben der Kleinstadt voll in Schwung. Bisher wussten viele nicht, was eigentlich ein Kantor ist und was dieser so tut. Nach einem Jahr Dienstantritt in Greiz wusste es nahezu jeder. Die Stadtkirche lag bisher bei musikalischen Veranstaltungen eher so im Bundesdurchschnitt, ein kleines Häuflein von Besuchern kam zu den Konzerten. Der neue Kantor ließ die Kirche aus allen Nähten platzen! Menschen, die bis dahin noch nie in einer Kirche waren, wurden begeisterte Fans und sind es noch heute!
Ein Freundeskreis, der schon viele Jahre von der Idee eines Orgelmarathons geträumt hatte, sah im Jahre 2003 plötzlich die Möglichkeit, den ambitionierten Plan zu verwirklichen. Mit seiner lockeren, unkomplizierten Art, gepaart mit künstlerischem Charisma erwies sich Matthias Grünert von Anfang an als der geeignete Protagonist, ein solches Kunstabenteuer zu stemmen. Der große Erfolg beflügelte den Künstler wie auch alle, die organisatorisch an der OrgelArena beteiligt waren, die Konzertreihe durch die Jahre und die Regionen zu tragen, ohne dass sie etwas von ihrer Einmaligkeit und Anziehungskraft verlor.
„Leider“ wurde dieses Genie auch von anderen erkannt und schon 2005 war seine Zeit in Greiz vorbei. Nach umfangreichem Auswahlmarathon wurde er von einer hochrangigen Jury ausgewählt und als Kantor an die Dresdner Frauenkirche berufen.
Das Projekt
Matthias Grünert spielt an bis zu zehn Orgeln pro Tag. Die Konzerte sind dementsprechend bewusst kurz gehalten, so um die 30 Minuten. Die OrgelArena ist etwas für die Abenteurer, die das Sakrale auch einmal unter dem Gesichtspunkt des Wechsels der optischen und tonalen Perspektiven erleben wollen. Die Kontraste sind oft scharf, aber immer reizvoll: Buxtehude steht neben Hidas, Barock neben Romantik, eine Bach-Fuge neben der Bearbeitung eines preußischen Marschs. Selbstverständlich wiederholt sich keines der Stücke während der Tage der OrgelArena.
Vor Konzertbeginn erhält jeder Zuhörer ein umfangreiches Programmheft . Darin werden die Orgeln und die Kirchen mit ihren historischen Besonderheiten vorgestellt.
Eine ständig wachsende Fangemeinde aus ganz Deutschland und einigen Nachbarländern begleitet den Künstler während der Konzerttage. Im Bus können die Enthusiasten von Spielort zu Spielort fahren. Für das leibliche Wohl ist dabei natürlich auch gesorgt. Ergänzt werden die Konzerte durch Empfänge und geselliges Beisammensein.
Und noch etwas sollte unbedingt Erwähnung finden: für keines der Konzerte wird Eintritt erhoben.
Obwohl sich das Terminbuch des Künstlers immer mehr füllt, hat das ehrenamtlich arbeitende Organisationsteam um Matthias Grünert bereits weitere Projekte in Planung, die höchsten Kunstgenuss versprechen.
Der geistige Vater der OrgelArena ist Dipl. Ing. Karl-Heinz Kraass aus Jena. Bis zum Jahre 2007 hat er die OrgelArena als ehrenamtlicher Projektleiter organisiert. Dafür sei ihm herzlich gedankt.

















